Ein Flyer mit Informationen über die Öffnungszeiten und Eckdaten des Turmes zusammen mit einer kurzen Historie des Spremberger Turmes geht heute in Druck.
Historie des Spremberger Turmes
Der Spremberger Turm gehörte zu den Verteidigungsanlagen der Stadt. Im 14. Jahrhundert war die Stadt mit einer Mauer umgeben. Der Mauer vorgelagert stand bis 1878 eine Bastion. Zusammen mit Bastion und Torhaus bildete der Turm die Einheit des Spremberger Tores.
Im Jahr 1778 erhielt der Turm eine neue Kuppel, eine Uhr und zwei Glocken aus der Festung Peitz und wurde als Munitionslager genutzt. Bis zum Jahr 1810 war der größte Teil desTurmes baufällig oder abgetragen. Dreizehn Jahre später billigte Schinkel Pläne für eine Erneuerung die ihm Bauinspektor Brasch vorgelegt hatte. Schließlich erstrahlte der Turm 1825 mit einer neuen Krone und Zinnen. 1875 wurde das Spremberger Tor abgerissen.
Keine dreißig Jahre später fuhr die erste Straßenbahn durch die Spremberger Straße. Allerdings wurde die Strecke 1974 verändert, sodass sie den jetzigen Verlauf durch die Stadtpromenade erhielt.
Seit 1970 schlägt die Turmuhr im Viertelstundentakt und am Ende des letzten Jahrtausends erfuhr der Turm eine umfassende Sanierung. Ermöglicht wurde dies durch das Engagement des Cottbuser Turmvereins e.V., der 1998 gegründet wurde. Seit Mai 2007 ist der Spremberger Turm als Aussichtsturm für Besucher zugänglich.

