Mit dieser Dokumentation wollen wir die NS-Zeit in Guben mit den Jahren 1941 bis1945 weiter
vervollständigen. Wir haben uns nicht nur auf die Zahlen und Fakten dieses Zeitraumes konzentriert, damit wir die Veränderung der Stadt und den Alltag der Menschen in diesem geschichtsträchtigen Zeitraum aufzeigen können.
Das Gubener Stadtmuseum ging den Gubenern nach der Stadtteilung verloren. Das Gebäude befand
sich im heutigen Gubin und alle Sammlungen wurden teils Opfer des wütenden Krieges, teils wurden
sie in das heutige Staatsarchiv Polens in Zielona Gora verbracht. Trotzdem können wir eine, wie wir denken, qualitativ ansprechende Zusammenstellung der gesichteten Unterlagen präsentieren, in der wir keine Wertung vornehmen und keine Vollständigkeit beanspruchen wollen.
Manchmal etwas heiter und - geprägt durch die Kriegsjahre - sehr ernst soll der Gubener Alltag wiedergegeben werden. Auch sind Mehrfachnennungen mancher Informationen beabsichtigt, da sie entweder von den Verfassern aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt sind, oder weil ohne diese Informationen der Sinn entstellt werden würde. Zur Anschaulichkeit haben wir diese Dokumentation mit verfügbaren Dokumenten und Bildern illustriert, die jeweils eng im Zusammenhang mit den Berichten oder Artikeln stehen.
Besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen des Städtischen Museum Sprucker Mühle, der Stadtbibliothek Guben, des Stadtarchiv Guben, des Gubener Heimatbund, der Sozialstation der Volkssolidarität, der Lausitzer Rundschau und des Wochenkurier sowie allen Zeitzeugen, die uns ihre ganz persönlichen Zeitzeugenberichte aus dieser Zeit erzählt haben.
E-Book (pdf): Guben In der Zeit des Nationalsozialismus 1941 - 1945
E-Book (pdf): Zeitzeugenberichte zur Dokumentation Guben in der Zeit des Nationalsozialismus
